Projekt Beschreibung

ISO 50001 zertifiziert

Seit 1.9.2014 sind sowohl die beiden Produktionsstandorte Emsland Frischgeflügel und Celler Land Frischgeflügel als auch die Rothkötter Mischfutterwerke in Meppen und Haren nach international anerkanntem Energiemanagementsystem DIN EN ISO 50001 zertifiziert.

Ein Schwerpunkt in einem solchen Audit ist der Energieplanungsprozess. Möglichkeiten zur Verbesserung der energetischen Leistung müssen identifiziert, die Strom-, Gas- und Druckluftverbräuche ermittelt und Energieleistungskennzahlen ermittelt werden.

Voraussetzung ist die Rechtskonformität und die Dokumentation der Unternehmenspolitik. Die Ziele müssen kommuniziert und die Inhalte für alle Mitarbeiter praxisbezogen formuliert und geschult worden sein. Zu den formellen Voraussetzungen für die Zertifizierung gehören das Managementhandbuch, Verfahrensbeschreibungen, Betriebs- und Arbeitsanweisungen, Formblätter und Formulare. Weiterhin muss geregelt werden, wie Dokumente geleitet werden, wer welche Pflichten hat und Beauftragte und befähigte Personen bestellt werden.

Im Ergebnis erhält man zu vielen Verfahrensschritten und Abläufen im Unternehmen neue Kennzahlen und damit Entscheidungshilfen für zukünftige Entwicklungsschritte.  So können nicht erneuerbare Ressourcen geschont und mögliche Einsparungen dargestellt werden. Ein Gewinn für Umwelt und Unternehmen.

Weitere Infos

ISO 14001 zertifiziert

Im Mai 2012 haben die Unternehmen Emsland Frischgeflügel und Celler Land Frischgeflügel das Audit nach international anerkanntem Umweltmanagementsystem ISO 14001 bestanden.

Was so lapidar „bestanden“ heißt, verbirgt viel Arbeit, die vorab geleistet werden musste.
Managementhandbuch mit Organisationshandbuch, Verfahrensbeschreibungen, Betriebs- und Arbeitsanweisungen, Formblätter und Formulare sind nur die formellen Voraussetzungen für eine Zertifizierung.

Es muss geregelt werden, wie Dokumente geleitet werden, wer welche Pflichten hat und Beauftragte und befähigte Personen bestellt werden.

Im ersten Prüfschritt wurde der Rechtskonformität viel Aufmerksamkeit gewidmet. Die Auflagen aus Arbeitssicherheitsrecht, Arbeits- und Sozialrecht, der Betriebssicherheitsverordnung, der Anlagensicherheit, Immissionsschutz, Baurecht, Chemikalienrecht und Wasserrecht, Transportrecht und Tierschutzrecht, Hygienerecht und Abfallrecht wurden dabei unter die Lupe genommen und geprüft.
Genehmigungsmanagement, Notfallmanagement, Ressourcenmanagement, Gebäudemanagement und Werkschutz, Umgang mit personellen Ressourcen, Fremdfirmenmanagement … alles muss geregelt sein.

Ein besonderes Augenmerk lag natürlich auf den Umweltaspekten Energieverbrauch, Abfallanfall und Wasserverbrauch. Hier kam es vor allem auf Kennzahlen (Input/Output) an.
Unzählige Fragen mussten beantwortet werden: Wie analysieren wir Fehler? Machen wir regelmäßige Begehungen? Gibt es interne Audits? Gibt es eine Einkaufsrichtlinie Umwelt und Arbeitssicherheit? Und wie werden Vorbeuge- bzw. Korrekturmaßnahmen getroffen? Um hier nur eine kleine Auswahl zu nennen.

Im Ergebnis erhält man zu vielen Verfahrensschritten und Abläufen im Unternehmen neue Kennzahlen und damit Entscheidungshilfen für zukünftige Entwicklungsschritte. Ein Gewinn für Umwelt und Unternehmen.
Unsere Projektleiter bereiten nun die Auditierung für die anderen Unternehmenszweige vor.

2015 und 2018 wurden wir mit Erfolg reauditiert.